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Einbruchschutz dank sicherem Türschloss

Es vergehen keine vier Minuten, und schon wieder geschieht ein Einbruch in eine Wohnung oder in ein Büro. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind davon noch mehr betroffen als Einfamilienhäuser. Die Gauner kommen durch die Wohnungstür, denn an dieser Stelle bieten ihnen Nachlässigkeiten der Bewohner oder Schwachstellen an der Schließeinrichtung den relativ problemlosen Zugang. Umso wichtiger ist ein sicheres Türschloss. Nicht nur der Profilzylinder allein gewährleistet jedoch einen sicheren Einbruchschutz. Die Tür insgesamt muss den Einbrechern ausreichenden Widerstand entgegensetzen, damit der Einbruchsversuch scheitert. Sie kennen die Schwachstellen und ein gut gesichertes Türschloss wird seltener angegriffen.

Was macht ein sicheres Türschloss aus?Schloss

Die Sicherheit eines Türschlosses beginnt mit dem Türblatt, in welches es eingebaut worden ist. Pressspantüren, die mit dem Fuß eingetreten werden können, sind in die Widerstandsklasse 1 (WK1) eingestuft. Der Einbau eines hochwertigen Türschlosses ist hier eine verfehlte Investition.
Türblätter der Widerstandsklasse 2 (WK2) erfordern von Gelegenheitstätern bereits Werkzeug, um sie zu überwinden. An WK2-Türen scheitern circa 80 Prozent der Einbruchsversuche.
Häufiger Problemfall ist ein zu schwaches Schließblech. Dies ist die Gegenseite zum Schloss, in welche der Schlossriegel einrastet. Schwache Schließbleche werden von Einbrechern einfach durch Ziehen der Tür aus dem Rahmen gebrochen. Sie sollten deshalb mindestens drei Millimeter stark und 30 Zentimeter lang sein. Einen besonders hochwertigen Einbruchsschutz bieten Schließbleche, die nicht im Rahmen, sondern im dahinterliegenden Mauerwerk verankert sind.
Besonders hochwertig sind Mehrfachverriegelungen, die vom Schloss ausgehend an mehreren Stellen mit Zapfen oder Schwenkhaken in den Türrahmen eingreifen.

Wie wird ein Schließzylinder einbruchssicher eingebaut?

Der Schließzylinder ist das Bauteil, welches mit dem Schlüssel betätigt wird. Er wird in das Türschloss eingebaut und hier werden oftmals aus Fahrlässigkeit oder Unwissenheit Fehler begangen.
Der Schließzylinder darf keinesfalls über die Rosette der Schließblende hinausragen. Bereits drei Millimeter reichen aus, und ein Einbrecher kann den Schließzylinder fassen und abbrechen. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich automatisch, dass eine Schlossrosette niemals von außen abschraubbar sein darf.
Besondere Sicherheit bieten Schließzylinder mit Sicherheitskarte. Ein Kopieren von Schlüsseln ist nur möglich, wenn man beim Schlüsseldienst diese Karte vorlegt.

Jedes noch so sichere Schloss ist unnütz, wenn die Bewohner außen ein Schlüsselversteck anlegen. Einbrecher kennen die Gewohnheiten bestens und spähen fast jedes Versteck aus.

Veröffentlicht unter Ratgeber
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